In der Kindheit übernehmen wir oft Sätze und Bewertungen von Eltern, Lehrkräften oder anderen wichtigen Bezugspersonen. Lob und Kritik formen, wie wir uns selbst sehen.
Leistung, Perfektion, „immer stark sein“ – gesellschaftliche Normen können den inneren Kritiker zusätzlich füttern.
Manchmal will uns diese Stimme einfach nur vor Enttäuschungen bewahren: „Erwarte nicht zu viel, dann wirst du nicht verletzt.“ – gut gemeint, aber oft kontraproduktiv.
Ein gesunder innerer Kritiker hilft uns, Fehler zu erkennen und uns weiterzuentwickeln. Ein übermächtiger innerer Kritiker hingegen:
Der erste Schritt ist, den inneren Kritiker zu erkennen. Notieren Sie, wann diese Stimme spricht, in welchen Situationen und mit welchen Sätzen.
Fragen Sie sich: „Stimmt das wirklich?“ – „Würde ich so mit einer guten Freundin sprechen?“ Oft entlarvt schon diese Frage, wie übertrieben oder ungerecht die Kritik ist.
Formulieren Sie den kritischen Satz in einen unterstützenden um: Aus „Das kannst du nicht“ wird „Es ist eine Herausforderung, aber du kannst es Schritt für Schritt schaffen.“
Achten Sie auf einen warmen, wohlwollenden inneren Ton. Techniken wie Achtsamkeit oder Selbstmitgefühls-Meditationen helfen, einen freundlicheren Dialog mit sich selbst zu entwickeln.
Der innere Kritiker darf sprechen – aber er ist nicht der Chef. Stellen Sie sich vor, Sie drehen seinen Lautstärkeregler herunter, wenn er zu laut wird.
Ziel ist nicht, den inneren Kritiker komplett zu verbannen, sondern ihn in einen hilfreichen inneren Coach zu verwandeln. Mit Bewusstsein, Übung und professioneller Unterstützung kann aus der blockierenden Stimme ein innerer Begleiter werden, der motiviert, statt entmutigt.
Starten Sie noch heute den Weg zu mehr innerer Stärke und emotionaler Gesundheit. Ich freue mich darauf, Sie auf Ihrem individuellen Lebensweg zu begleiten und im Dialog Unterstützung anzubieten.
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